Archiv von 'Websites'
Microformats: Suchergebnisse mit Rich Snippets anreichern
Geschrieben am 08. Dez, 2011 von Eike Diestelkamp.
Das Aussehen der Ergebnis-Seiten von Suchmaschinen hat sich in letzter Zeit stark gewandelt. Beispielsweise haben Videos, Bilder und Local Search über sogenannte Oneboxen Einzug in die SERPs (search engine result pages) gehalten. Über Microformats können Betreiber von Webseiten stark auf die Gestaltung der SERPs Einfluss nehmen. Microformats oder auch Microdata ist ein Markup-Standard, auf den sich Google, Yahoo und Microsoft als die großen Drei der Suchmaschinen-Welt geeinigt haben. (weiterlesen …)
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Datenschutz: Google Analytics legal nutzen
Geschrieben am 19. Sep, 2011 von Manuel Eckardt.
Dauernde Abmahngefahr: Seit 2009 bewegt sich jedes Unternehmen, das Google Analytics einsetzt, in einer rechtlichen Grauzone, irgendwo zwischen illegal und legal. Die Datenschutz-Aufsichtsbehörden hatten 2009 einen Beschluss erlassen, der besagte, dass eine Analyse des Nutzerverhaltens unter zu Hilfenahme der IP-Adressen nicht zulässig ist – außer der Nutzer stimmt konkret und im Einzelfall der Nutzung zu. Schließlich lassen sich über die IP-Adressen die Ergebnisse personalisieren; sie erlauben also Rückschlüsse auf das Verhalten Einzelner.
Jetzt hat sich Google mit den Datenschützern geeinigt und empfiehlt drei Maßnahmen, um Google Analytics konform mit dem Datenschutz zu betreiben:
- Vereinbaren Sie mit Google den Auftragsdatenverarbeitungsvertrag. Hier finden Sie einen von Google vorbereiteten Muster-Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung
- Bauen Sie “_gat._anonymizeIp();” in den Tracking-Code von Google Analytics ein. Damit wird das letzte Oktett der IP (also beispielsweise 192.168.0.xxx) verschleiert. Ein Beispielscript finden Sie weiter unten im Artikel.
- Bringen Sie die Datenschutzvereinbarung auf der Webseite auf den neuesten Stand. Es muss klar werden, dass Daten auf der Webpräsenz erfasst werden, welche Daten erfasst werden und der Nutzer muss über seine Widerspruchsmöglichkeiten in Kenntnis gesetzt werden. Das beinhaltet auch einen Hinweis auf die Browser-Addons, die eine Nutzung von Google Analytics von Nutzerseite aus verbieten. Einen Textentwurf zu einem solchen Hinweis findet sich z.B. hier.
Außerdem hätten die Hamburger Datenschützer gerne, dass die alten Daten, die über Google Analytics oder andere Tools erfasst wurden, gelöscht werden. Das kann allerdings erstens keiner kontrollieren und ist zweitens nur möglich, indem das alte Google Analytics-Profil gelöscht und ein neues aufgebaut wird. Dadurch gehen nicht nur die Daten verloren, die von Datenschützern ins Visier genommen werden, sondern auch die komplette Statistik über die Lebenszeit des Webprojektes hinweg – inklusive aller Trichter, Ziele und Drilldowns. Eine Datensicherung ist natürlich möglich, Google bietet diverse Wege des Datenexports. Allerdings sind die Daten dann nicht mehr so komfortabel zu nutzen. Insofern ist es fraglich, inwieweit dieser Forderung des Datenschutz-Beauftragten nachgekommen wird.
Zum Abschluss hier das Beispiel eines Scripts für Google Analytics mit integrierter Anonymisierung:
<script type=”text/javascript”>
var _gaq = _gaq || [];
_gaq.push(['_setAccount','UA-xxxxxxxx']);
_gaq.push(['_gat._anonymizeIp']);
_gaq.push(['_setCustomVar',1,'logged-in','administrator',1],['_trackPageview'],['_trackPageLoadTime']);
(function() { var ga = document.createElement(‘script’); ga.type = ‘text/javascript’; ga.async = true; ga.src = (‘https:’ == document.location.protocol ? ‘https://ssl’ : ‘http://www’) + ‘.google-analytics.com/ga.js’; var s = document.getElementsByTagName(‘script’)[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s); })();
</script>
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Googles +1 Schaltfläche – Wie sie funktioniert und was sie bringt
Geschrieben am 30. Jun, 2011 von Manuel Eckardt.
Heute morgen erreichte uns eine E-Mail von Google, in der hochoffiziell angekündigt wird, dass die neue Google +1 Schaltfläche nun in den nächsten Tagen auch in den Suchergebnissen von Google Deutschland erscheinen wird. Grund genug, um an dieser Stelle einen näheren Blick auf die neue Funktion zu werfen.
Was ist der Zweck von +1?
Mit der neuen Schaltfläche haben Nutzer die Möglichkeit Suchergebnisse/AdWordsanzeigen aus der Google Suche und von Webseiten an Freunde und Bekannte zu empfehlen. Prinzipiell ähnelt +1 dem Like-Button von Facebook, nur dass er eben auch direkt in den Suchergebnissen von Google zu finden ist.
Wo befindet sich die +1 Schaltfläche?
Die +1 Buttons befinden sich rechts neben den Suchergebnissen oder Adwordsanzeigen der Google Suche oder können von Websitebetreibern mittels Codesnippet in die eigene Website integriert werden.
Wie nutzt man 1+?
Websitebetreiber können den +1 Code hier herunterladen und in die eigene Website integrieren. Nutzer können den +1 Button ohne besondere Umstellungen betätigen. Vorraussetzung ist lediglich, dass man ein Google-Konto besitzt und in dieses eingeloggt ist.
Wer sieht die +1 Empfehlungen?
Jeder Nutzer sieht die +1 Empfehlungen. Jedoch gibt es unterschiedliche Arten der Anzeige. Nicht angemeldete User sehen die Empfehlungen als aggregierte Zahl. Angemeldete User sehen neben dieser Zahl auch personalisierte Hinweise.
Die personalisierten Hinweise stammen dabei aus dem Googlekonto bzw. von Google Mail, Google-Kontakten und Personen, bei denen sie im Google Reader und Google Buzz mitlesen.
Was bringt der +1 Zauber für Websitebetreiber?
Google hält sich über die Auswirkungen von +1 auf die Suchergebnisse und AdWords-Anzeigenränge gewohnt bedeckt und gibt nur vage Infos zu dem Einfluss heraus. Die +1 Empfehlung eines Nutzers ist “… eines von vielen Signalen, die Google verwendet, um die Relevanz und das Ranking einer Seite zu bestimmen.”
Für Websitebetreiber bildet diese neue soziale Komponente der Google-Suche sicher eine sinnvolle Maßnahme zur Optimierung der eigenen Auffindbarkeit in den Google-Suchergebnissen. Die Verwendung ist einfach, der Aufwand der Einbindung minimal und der Kundennutzen ist sicher gegeben. Welches Gewicht die Verwendung der Funktion in der Optimierung hat, ist derzeit allerdings nicht klar.
Zur Auswertung des Einfluss der +1 Schaltfläche gibt es im Moment für Websitebetreiber keine Oberfläche. Auf der offiziellen Google +1 Website wird aber angegeben, dass “Webmaster” bald mehr Infos über das Abschneiden Ihrer Website in Verbindung mit +1 erhalten werden.
Wo geht die +1 Reise hin?
Das google +1 Projekt mit dem Motto “Teilen wie im richtigen Leben, neu erfunden für das Web” ist in unterschiedliche Bausteine gegliedert. Die Einführung des +1 Buttons ist wohl der erste Projektschritt, der in diesen Tagen veröffentlich wird. Weitere werden in unbestimmter Zeit folgen. Auf o.g. Seite kann man interessante Dinge über Circles, Sparks und Hangouts lesen, weiterhin wird eine Verbindung zw. +1 und Mobil aufgezeigt.
Man darf also weiter gespannt bleiben, was Google 2011 im Bereich Social Network auffährt.
Hier noch ein Link zur Projektdemo und zur Google +1 Support Website.
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Qualitätssicherung mit automatischen Unit-Tests
Geschrieben am 21. Okt, 2010 von Michael Feinbier.
Niemand ist perfekt. Wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Aufgabe der Qualitätssicherung ist es, Fehler frühzeitig zu erkennen und an die Entwicklung zurückzumelden, möglichst weit vor Freigabe des Projektes an den Kunden.
Die Qualitätssicherung ist absolut unumgänglich und sollte immer fester Bestandteil einer jeden Projektzeitplanung sein. Methoden, die Qualität der von uns erstellten Websites, Online-Shops oder Social-Software sichern, gibt es viele – aber nur einige davon sind für uns wirklich relevant.
Ein wichtiger Teil der Qualitätssicherung hier bei HDNET sind automatisierte Tests. Was genau ist das? Gerade in der Programmierung gibt es immer wieder Problemfälle, die sehr identisch sind. Mal wird ein Formular nicht ausreichend auf eine valide E-Mail-Adresse geprüft, mal wird in einem Warenkorb ein Brutto- statt eines Nettopreises angezeigt. All diese kleineren und größeren Problemfälle lassen sich durch automatische Tests abdecken.
In einem dieser Tests definiert man einen sogenannten Testfall. Man legt fest, was getestet werden soll und was als Ergebnis dieses Tests erwartet wird. Beispielsweise könnte man sich innerhalb einer TYPO3-Extension eine Methode vorstellen, die 2 Zahlen addiert und das Ergebnis anschließend durch 2 dividiert. Ein idealer Kandidat für einen automatisierten Test. Wir wissen, dass wenn wir 4 und 6 addieren und anschließend durch 2 dividieren, als Ergebnis 5 herauskommen muss. Ein übereifriger Entwickler würde an die Umsetzung dieser Methode vielleicht etwas naiv und unüberlegt herangehen und in etwa so etwas implementieren:
public function berechne($operand1, $operand2) {
return $operand1 + $operand2 / 2;
}
Da der Entwickler in seine Fähigkeiten Vertrauen hat, belässt er es dabei und testet diese für ihn scheinbar kleine und einfache Aufgabe nicht.
Nun zu unserem automatischen Test. Wir wissen, dass als Ergebnis 5 herauskommen soll. Diese “Erwartung” können wir nun in einem Test definieren:
public function testBerechnung() {
$berechnetesErgebnis = $entwickelteKlasse->berechne(4,6);
$this->assertEquals($berechnetesErgebnis, 5);
}
Nun wird sich der Eine oder Andere zu Recht fragen, wo sich hier das “automatisch” versteckt – schließlich haben wir den Test ja manuell formuliert. Automatisch bedeutet, dass wir diesen Test zu jeder Zeit einfach ausführen können und so das Ergebnis kontrollieren. Die Ausführung der Tests kann auch über einen Server automatisch alle 5 Minuten ausgeführt werden, sodass sichergestellt ist, dass das Ergebnis dieses Tests immer stimmt.
Wird nun der Unit-Test ausgeführt, so bekommen wir eine Meldung, die uns ein wenig überrascht:
"Failed asserting that is equal to ."
Na so was. Hat sich der Entwickler tatsächlich bei einer so einfachen Methode vertan? Gut, dass wir den Test programmiert haben, der uns nun verrät, dass sich dort doch ein kleiner Fehler eingeschlichen hat. Der Entwickler bekommt als Testergebnis genau mitgeteilt, in welchem Teil der Anwendung ein Fehler ist (nämlich in der Methode “berechne()”) und kann diesen beheben. Er erinnert sich an seine Schulzeit und an die Regel “Punkt- vor Strichrechnung”, die natürlich auch in der Software Entwicklung gilt. Er korrigiert nun die fehlerhafte Berechnen-Methode:
public function berechne($operand1, $operand2) {
return ($operand1 + $operand2) / 2;
}
und startet nun erneut den Test, der nun meldet:
"1 test, 1 assertions, 0 failures, 0 skipped, 0 not implemented, 0 errors."
Natürlich wird pro Projekt nicht nur ein einziger Test angelegt, sondern in der Regel mehrere Hundert. Immer wenn Änderung oder Erweiterungen durchgeführt werden, können wir im Anschluss nochmals durch einen einfachen Klick die Tests automatisch ausführen lassen. Manuell würde diese Aufgabe viel Zeit verbrauchen und natürlich fehleranfälliger sein. Wie anfangs erwähnt, wo Menschen arbeiten, werden Fehler gemacht. Aus diesem Grund überlassen wir einen Teil der Qualitätssicherung unseren Rechnern.
Erst wenn alle Tests vollständig und ohne Fehler durchlaufen, ist der automatisierte Teil der Qualitätskontrolle abgeschlossen.
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Garantiert die Zertifizierung eine gute TYPO3-Agentur?
Geschrieben am 18. Aug, 2010 von Tobias Weinhorst.
Wer oft und intensiv mit dem Content Management System TYPO3 arbeitet und sich sicher in dessen Umgang fühlt, kann sich seit 2008 vom “TYPO3 certification team” zertifizieren lassen und sich den begehrten Titel “Certified TYPO3 Integrator” umhängen. Doch ist eine Agentur mit vielen Certified TYPO3 Integrator auch automatisch eine bessere TYPO3-Agentur?
HDNET und Certified TYPO3 Integrators
Auch bei HDNET gibt es Mitarbeiter, die sich der Prüfung gestellt haben um sich den schicken Titel mit auf die Visitenkarten setzen zu können.
Bereits Certified TYPO3 Integrator
- Tim Lochmüller
- Michael Feinbier
- Johannes Künsebeck
- Tobias Weinhorst
- Alexander Heinze
- Benjamin Niediek
Geplant
Der Umfang der Liste zeigt, dass HDNET die Wichtigkeit der Zertifizierung erkannt hat und dies unterstützt.
Viele Certified TYPO3 Integrators = gute TYPO3-Agentur?
Wenn sich eine Agentur mit der Prüfung zum Certified TYPO3 Integrator beschäftigt und auch bereit ist die Prüfungsgebühr zu tragen, ist dies ein gutes Zeichen, aber noch lange keine Garantie. Eine einfache Garantie für eine gute TYPO3-Agentur gibt es natürlich nicht. Aber zertifizierte Entwickler sind ein wichtiges Puzzleteil bei der Suche nach der richtigen Agentur. Sie sollten bei Beurteilung außerdem darauf achten, ob und wie viel sich die Agentur in der Community engagiert. TYPO3 ist ein Open Source Projekt, das von der Mitarbeit aller lebt. Achten Sie darauf, dass die Agentur selbst die Weiterentwicklung von TYPO3 unterstützt. So tragen Sie selbst indirekt zum TYPO3 Projekt bei und sichern damit Ihre Investition.
Die Qualifikationen eines Certified TYPO3 Integrator
Mit der bestanden Zertifizierungsprüfung beweist der Prüfling seine Fähigkeiten im Umgang mit TYPO3. Doch die Fragen der Prüfung gehen über die technische Anwendung hinaus.
Inhalte der Zertifizierung zum “Certified TYPO3 Integrator”
- Geschichte zu TYPO3
- Offizielle Events
- Einstellungen und Konfiguration von TYPO3
- Handling von TYPO3
- Umgang mit Passwörtern
- Besonderheiten des TYPO3-Caching
- Aufbau der Dokumentation, TSref und Manuals
- Installation und Konfiguration von Extensions
- Benutzermanagement und Workspaces
- TSconfig, RTE und Extension Module
- Templating
- TypoScript (Objekte, Logik, Menüs, stdWrap, optionSplit usw.)
Die Liste veranschaulicht, dass mit der Prüfung auch ermittelt werden soll, ob der Prüfling sich auch in der TYPO3-Community bewegt und diese unterstützt.
Fazit
Wenn Sie auf der Suche nach einer guten Agentur sind, die Ihre neue TYPO3-Internetseite entwickeln soll, achten Sie auf eine entsprechende Zertifizierung. Machen Sie sich ein Bild von den Referenzen und finden Sie heraus, wie sich die Agentur für TYPO3 engagiert. Besuchen Sie die Agentur und lernen Sie die Entwickler kennen, die später für Sie arbeiten. Websites sind schließlich harte Arbeit, auf beiden Seiten. Da sollte die Chemie einfach stimmen, von Anfang an.
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TYPO3 4.4.0 veröffentlicht
Geschrieben am 24. Jun, 2010 von Michael Feinbier.
Vorgestern wurde die neue TYPO3 Version 4.4.0 veröffentlicht. Nach der Verkürzung des Release Zyklus auf ein halbes Jahr, ist die alte Version 4.3 gar nicht mal so alt. Dennoch gibt es zahlreiche Neuerungen die den Weg in die neue Version gefunden haben.
Unter dem Motto “Easier than ever before” steht das Introducation-Package im Mittelpunkt des neuen TYPO3 Releases. Im Installations-Prozess, in dem ebenfalls rundum erneuten Installations-Tool, kann ein Best-Practice System mitinstalliert werden, um den Einstieg in TYPO3 zu vereinfachen. Zudem kommt das Backend in einem komplett neuen Look & Feel, welches deutlich frischer wirkt. Das Backend und die darin enthaltene Programmierschnittstelle (Skinning API, Icon Sprite API) ist zum Teil bei der T3UXW09 letztes Jahr entstanden, wo auch Kollege Tim vertreten war.
TYPO3-Cracks hingegen können sich auf die ersten Sencha (ehemals ExtJS) Komponenten im Backend freuen. Das gesamte Backend ist inzwischen ein Viewport und auch bei dem Rich Text Editor hält Sencha Einzug. Zudem wurden einige veraltet Komponenten aus TYPO3 entfernt, bzw. als Einstellung deaktiviert oder in Extensions ausgelagert.
Weitere Informationen und noch mehr Neuheiten, gibt es in den TYPO3 4.4 Release Notes auf typo3.org.
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HDNET – Website gerelauncht!
Geschrieben am 16. Jun, 2010 von Alexander Heinze.
Endlich ist es so weit. Unsere alte Website ist nach über vier Jahren etwas in die Jahre gekommen. Nach umfangreichen Vorbereitungen, sorgfältiger Planung und den Auswertung einiger Verbesserungsvorschläge, veröffentlichen wir heute unsere neue Website. Neben einem modernen Design gibt es viele neue Features die unsere rundum erneuerte Website noch attraktiver machen.
Einige Highlights der neuen Website: Im Bereich: “Referenzen” werden zahlreiche Beispielprojekte umfassend dargestellt. Bei Interesse findet man hier auch direkt den passenden Ansprechpartner. Unser gesamtes Team ist ebenfalls mit kurzen Steckbriefen und einer Kontaktmöglichkeit verfügbar. Falls Sie also noch nicht alle von uns kennen. Im Team-Bereich haben Sie dazu jetzt die Gelegenheit. Auf Basis unseres Lieblings Content Management Systems TYPO3 wurde ein moderner und klar strukturierter Auftritt geschaffen, der einer renommierten Web-Agentur wie HDNET gerecht wird.
Die Umsetzung des Relaunches haben wir nicht allein gemacht. So ein Projekt ist immer Teamwork. Deshalb möchten wir uns besonders bei Klaus Kretzer, Eike Klein und Dennis Neuschaefer-Rube für die super Zusammenarbeit bedanken.
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Gewinnung neuer Kunden – Machen Sie mehr aus Ihrer Homepage!
Geschrieben am 15. Jun, 2010 von Eike Diestelkamp.
Im Januar führte Horst Neumann von der Involva Management-Training mit mir ein Interview über Online-Marketing. Das gesamte Interview:
Involva: Sie sehen die Homepage nicht nur zur Präsentation eines Unternehmens, sondern als ideale Möglichkeit, darüber auch gezielt Kunden gewinnen zu können. Was genau meinen Sie damit?
Eike Diestelkamp: Wesentliches Problem ist, dass viele Homepages erstellt werden, um lediglich im Netz präsent zu sein. Die Ausrichtung auf den Kunden, um Anfragen und Umsatz zu generieren, wird vernachlässigt. Neben der reinen Steigerung von Besucherzahlen (Stichwort Suchmaschinenmarketing) ist es mindestens genauso wichtig, die Möglichkeit zu schaffen, qualifizierte Anfragen und damit Umsatz zu generieren.
Involva: Könnten Sie das konkretisieren? Was sind die typischen Fehler?
Eike Diestelkamp: Die Internet-Seiten sind nicht genug auf Marketing- und Vertriebsaktivitäten ausgerichtet. Typische Fehler sind z. B. fehlende bis ungenügende Auswertungen von Besucherstatistiken, kein konstantes Budget für Suchmaschinenmarketing und eine nicht ganzheitliche Betrachtung, wie aus einem anonymen Besucher eine Anfrage und dadurch ein Auftrag generiert werden kann.
Involva: Welche Möglichkeiten gibt es, qualifizierte Auswertungen von Besucherstatistiken zu bekommen?
Eike Diestelkamp: Dafür gibt es Tools, teilweise kostenlos, die umfangreiche Daten zur statistischen Auswertung des Besucherverhaltens erfassen: Wie viele Besucher hat die Web-Seite, woher kommen die Besucher, was ist der Grund ihres Besuches, sind es einmalige oder wiederkehrende Besucher?
Involva: Die somit erhobenen Auswertungen – was bringen sie dem Unternehmen?
Eike Diestelkamp: Diese Daten dienen als Basis für die Berechnung des Erfolges einer Internet-Seite. Neben der Besucheranzahl ist es ebenfalls wichtig zu messen und auszuwerten, wie viele Anfragen und Umsätze daraus generiert werden können. Damit ist die Quote zwischen Anzahl der Besucher und erfolgter Anfragen gemeint. Hier spricht man von der sogenannten Konversionsrate.
Involva: Wenn diese Daten vorhanden sind, was sind dann die nächsten Schritte?
Eike Diestelkamp: In der Regel ist es notwendig, zunächst die Anzahl der Besucher zu steigern. Einfachste Maßnahme dafür ist das Suchmaschinenmarketing. Die Konversionsrate muss beobachtet werden, weil man sonst unnötig viel Geld in Suchmaschinenmarketing investiert. Hier sind es oft Kleinigkeiten, die dazu beitragen, dass aus der gleichen Anzahl der Besucher eine höhere Anzahl an Kontakten generiert werden kann.
Involva: Mit welchem Budget muss der Unternehmer rechnen bzw. wie errechnet sich ein Budget?
Eike Diestelkamp: Um ein Budget zu planen, müssen einige Annahmen getroffen werden, die von Branche zu Branche variieren. Hier ein Beispiel für ein Maschinenbauunternehmen. Nehmen wir an, ein neuer Kunde ist ca. 1000 € wert und das Unternehmen muss fünf Anfragen bekommen, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Dann muss die Webseite ausreichend viele Besucher haben, damit fünf Anfragen entstehen.
Involva: Wie viele Besucher müssten das sein?
Eike Diestelkamp: Wenn man pessimistisch von einer Konversionsrate von 0,1 % ausgeht, dann braucht das Unternehmen 5000 Besucher für einen neuen Kunden. Jeder Besucher ist damit 20 Cent wert. Mit Hilfe von Suchmaschinenmarketing wie zum Beispiel Google Adwords lassen sich Anzeigen auf Suchergebnisseiten schalten, die nur pro Klick und pro Besucher abgerechnet werden.
Involva: Diese Konversionsrate von 0,1 % – ist das ein realistischer Wert?
Eike Diestelkamp: Die Konversionsrate zwischen Besucher und Anfrage und zwischen Anfrage und Auftrag ist natürlich sehr branchenabhängig. Es lässt sich jedoch sagen, dass das einzusetzende Budget stark vom Markt reguliert ist, sodass der Erfolg hauptsächlich nicht von der Anzahl der Besucher, sondern von der Höhe der Konversionsrate abhängt.
Involva: Ihr Thema Suchmaschinenmarketing ist sicherlich sehr komplex. Der Rat eines Fachmannes ist gefragt, wenn aus einem Budget ein Optimum erzielt werden soll. Vielen Dank für das Gespräch!
Bielefeld, im Januar 2010



