Archiv von 'Online Marketing'

“Kurz vor Naja” – Recap Conversion Conference 2011

“Kurz vor Naja” – Recap Conversion Conference 2011

Geschrieben am 28. Nov, 2011 von Manuel Eckardt.

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Die Conversion Conference fand Anfang des Monats (7.-8. November) in Hamburg statt und wir waren da. Um das Fazit vorweg zu nehmen: es war durchwachsen. “Kurz vor Naja” eben. Auf der positiven Seite glänzten vor allem die Amerikaner wie Amy Africa und Jeffrey Eisenberg. Super Vorträge, starke und innovative Ansätze; wir haben etwas mitgenommen.

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Textilbranche: Viel Bewegung im September

Textilbranche: Viel Bewegung im September

Geschrieben am 29. Sep, 2011 von Manuel Eckardt.

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Gerade erst haben wir die Webseite von Takko Fashion auf neue Beine gestellt, nun geht es auch bei anderen Größen der Textilbranche rund. Im September gab es neue Shops in Hülle und Fülle und eine Marke kämpft mit Problemen.

Sechs Online-Shops gleichzeitig

Inditex, als Mutterkonzern unter anderem für Zara verantwortlich, startete gleich sechs (in Zahlen: 6) Online-Shops im September. Die Shops starteten gleichzeitig in 15 europäischen Ländern und bringen damit sechs Marken nach Deutschland, die zum Teil bisher nicht erhältlich waren. Die neuen Marken sind:

Bemerkenswert ist im Vergleich, dass die Shops augenscheinlich auf der gleichen Technik aufsetzen, aber nur Online-Shop von Pull&Bear automatisch die Herkunft des Besuchers erkennt. Alle anderen Online-Shops zwingen den Besucher zu mehreren unnötigen Klicks. Auch die Internationalisierung lässt hier und da zu Wünschen übrig. Im Online-Shop von Bershka führte die deutsche Übersetzung zu einigen Merkwürdigkeiten. “Laden Online” und “Accesoires damen” lässt an automatisierte Übersetzung denken. Die Abteilung für neue Produkte heisst in der englischen Version “New Arrivals”, im Deutschen heißt sie “Letzte Woche”. Insgesamt wirken die Shops jedoch performant und ansehnlich. Die Internationalisierung wird sicher im Laufe der nächsten Zeit angepasst.

Amazon macht ernst und Zalando Konkurrenz

In Deutschland startete Amazon seine Tochter Javari zwar schon im Frühsommer als direkten Wettbewerb zu Zalando. So richtig zufrieden scheinen die Macher bei Amazon mit Javari – übrigens ein Nebenfluss des Amazonas, wie passend! – bisher nicht zu sein. Seit ein paar Tagen wirbt Javari mit einem Gutschein in Höhe von 30 Euro auf einen Einkauf ab 60 Euro. Hier wird also schweres Geschütz gegen die Samwer-Brüder und Rocket Internet aufgefahren. Außerdem wirbt Javari mit 365 Tagen Rückgaberecht. Eine ganz nette Idee mit wenig Risko, schließlich hat kaum ein Kunde die gekauften Schuhe nur im Schrank und eine Rückgabe von getragenen Schuhen wird Javari kaum akzeptieren.

Esprit am Scheidepunkt

Bis vor drei Jahren ging es Esprit noch gut. Seit 2008 stagnieren jedoch die Zahlen und im letzten Geschäftsjahr, das im Juni zu Ende ging, konnte kaum noch Gewinn gemacht werden. Das brachte das Management dazu, öffentlich zu bekennen, “die Marke hat ihre Seele verloren”. Nach solch positiven Bekenntnissen geht es bestimmt wieder aufwärts, oder? An der Börse wird das Unternehmen aus Hongkong mittlerweile schon als Kandidat für Übernahme und Zerteilung eingestuft. Es wird gemunkelt, bei einem guten Angebot werde das Unternehmen an die Heuschrecken verfüttert.
Zu guter Letzt wollen wir Ihnen natürlich den Gutscheincode für Javari nicht vorenthalten: Bei Eingabe von “javari22″ wird ab einem Einkauf im Wert von 60 Euro die Hälfte nicht berechnet.

 Bildquelle: jmerelo @ flickr.com

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Google+: Zwischenstand nach dem ersten Monat

Google+: Zwischenstand nach dem ersten Monat

Geschrieben am 05. Aug, 2011 von Eike Diestelkamp.

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Google+ ist seit Ende Juni in der semipermeablen Beta-Phase. War es in den ersten Tagen noch schwierig, einen Platz im begehrten neuen Netzwerk zu ergattern, braucht es heute nur eine Einladung von jemandem, der bereits Mitglied ist. Seit Beginn der Beta-Phase von Google+ streiten sich die Auguren um die Usability-Qualität von Google+ (mittlerweile ist die Meinung ziemlich einhellig positiv), um die Marktchancen gegen Facebook oder um die Veränderungen, die Google+ in den Bereich der Suchmaschinenoptimierung einbringt.

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Google AdWords – Was es bei der Buchung von Marken Dritter zu beachten gibt.

Google AdWords – Was es bei der Buchung von Marken Dritter zu beachten gibt.

Geschrieben am 14. Jul, 2011 von Manuel Eckardt.

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Seit mehreren Jahren beschäftigen sich nun sowohl der Europäische Gerichtshof wie auch der Bundesgerichtshof mit der Problematik der Bewerbung von Marken Dritter im Google AdWords-Programm. Bereits im Januar entschied der BGH, dass diese Buchungen rechtmäßig sind. Heute wurden die Gründe für diese Entscheidung zum Urteil vom 13. Januar 2011 (Az.: I ZR 125/07) veröffentlicht. Danach wird klar, dass nur wenige Punkte bei der Buchung zu beachten sind. Wir zeigen Ihnen, wie Sie bei der Bewerbung von Marken-Keywords auf der sicheren Seite sind.

In der eCommerce Lounge wurde heute über die Begründung des BGB berichtet, danach werden zwei hauptsächliche Punkte deutlich, die es bei der Bewerbung der Markenkeywords zu beachten gibt.

1. Räumliche Trennung der Anzeigen

Das Gericht begründet wie folgt:

„…Der Verkehr, der eine Trennung der Werbung von der eigentlich nachgefragten Leistung aus dem Bereich von Presse und Rundfunk kennt, unterscheidet zwischen den Fundstellen in der Trefferliste und den als solche gekennzeichneten Anzeigen. Ihm ist klar, dass eine notwendige Bedingung für das Erscheinen der Anzeige vor allem deren Bezahlung durch den Werbenden ist. …“

Diese Trennung zwischen Werbung und nachgefragter Leistung ist offensichtlich bereits heute in den Suchergebnissen von Google gegeben. Einmal werden Anzeigen deutlich über einen “Anzeigen”-Hinweis in der Suchergebnis-Seite gekennzeichnet. Zum anderen sind Suchergebnisse in dieser Ergebnisseite deutlich voneinander abgegrenzt. Diese notwendige Bedingung vom BGH sind also bereits heute durch Google hergestellt

2. Der Markenname darf nicht in AdWords-Anzeige auftauchen

Der BGH führt weiter aus, dass es zwar zulässig ist, die Marke eines Dritten als Keyword zu buchen, jedoch darf die Marke selbst nicht in der Anzeige auftauchen. Diese Bedingung läßt sich für Werbende nur realisieren, in dem auf sog. Platzhalter in AdWords-Anzeigen verzichtet wird.

Platzhalter in AdWords Anzeigen bewirken, dass gebuchte Keywords z.B. in der Anzeigenüberschrift erscheinen und die sog. Highlightfunktion auslösen. Highlightfunktion bedeutet, dass der Suchbgegriff fettgedruckt in die Anzeigenüberschrift erscheint und so eine höhere Klickrate der Anzeige bewirken soll.

Falls diese Art der Anzeigengestaltung in Verbindung mit der Bewerbung von Marken Dritter, von Werbenden genutzt wird, raten wir dazu, die Anzeigen entsprechend abzuändern. Falls die Marken-Keywords in einer Keywordliste mit anderen “normalen” Keywords auftauchen, ist es das sinnvollste, eine eigene Anzeigengruppe für die Marken-Keywords aufzusetzen. So fällt es leichter die Kontrolle zu behalten und der Qualitätsfaktor wird ebenfalls positiv beeinflusst.

Das Gericht begründete hier wie folgt:

„…Gibt ein Internetnutzer den als Schlüsselwort gebuchten Begriff …als Suchwort ein, erscheint nach den Feststellungen des Berufungsgerichts die Anzeige der Beklagten in einem mit der Überschrift “Anzeigen” gekennzeichneten, deutlich abgesetzten besonderen Werbeblock. Weder der Anzeigentext noch der aufgeführte Link “….” enthalten einen Hinweis auf das eingegebene Markenwort. Der angegebene Domain-Name ist vielmehr ausdrücklich mit einem anderen, als solches auch erkennbaren Zeichen (“….”) gekennzeichnet. Eine Verbindung zwischen dem Suchwort und der Anzeige in der Weise, dass das mit dem Suchwort übereinstimmende Zeichen auf die Herkunft der in der Anzeige beworbenen Produkte oder auf wirtschaftliche Verbindungen der Unternehmen hinweisen könnte, stellt der Internetnutzer auch nicht deshalb her, weil beim Erscheinen der Werbung der Suchbegriff in der Suchzeile sichtbar bleibt…“

“Endlich Klarheit”, heißt es erfreut in der eCommerce Lounge. Auch wir freuen uns über diese klare Entscheidung des BGH und sind gespannt, wie sich das Urteil auf den Werbemarkt auswirkt!

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Gewinnung neuer Kunden – Machen Sie mehr aus Ihrer Homepage!

Gewinnung neuer Kunden – Machen Sie mehr aus Ihrer Homepage!

Geschrieben am 15. Jun, 2010 von Eike Diestelkamp.

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Im Januar führte Horst Neumann von der Involva Management-Training mit mir ein Interview über Online-Marketing. Das gesamte Interview:

Involva: Sie sehen die Homepage nicht nur zur Präsentation eines Unternehmens, sondern als ideale Möglichkeit, darüber auch gezielt Kunden gewinnen zu können. Was genau meinen Sie damit?
Eike Diestelkamp: Wesentliches Problem ist, dass viele Homepages erstellt werden, um lediglich im Netz präsent zu sein. Die Ausrichtung auf den Kunden, um Anfragen und Umsatz zu generieren, wird vernachlässigt. Neben der reinen Steigerung von Besucherzahlen (Stichwort Suchmaschinenmarketing) ist es mindestens genauso wichtig, die Möglichkeit zu schaffen, qualifizierte Anfragen und damit Umsatz zu generieren.

Involva: Könnten Sie das konkretisieren? Was sind die typischen Fehler?
Eike Diestelkamp: Die Internet-Seiten sind nicht genug auf Marketing- und Vertriebsaktivitäten ausgerichtet. Typische Fehler sind z. B. fehlende bis ungenügende Auswertungen von Besucherstatistiken, kein konstantes Budget für Suchmaschinenmarketing und eine nicht ganzheitliche Betrachtung, wie aus einem anonymen Besucher eine Anfrage und dadurch ein Auftrag generiert werden kann.

Involva: Welche Möglichkeiten gibt es, qualifizierte Auswertungen von Besucherstatistiken zu bekommen?
Eike Diestelkamp: Dafür gibt es Tools, teilweise kostenlos, die umfangreiche Daten zur statistischen Auswertung des Besucherverhaltens erfassen: Wie viele Besucher hat die Web-Seite, woher kommen die Besucher, was ist der Grund ihres Besuches, sind es einmalige oder wiederkehrende Besucher?

Involva: Die somit erhobenen Auswertungen – was bringen sie dem Unternehmen?
Eike Diestelkamp: Diese Daten dienen als Basis für die Berechnung des Erfolges einer Internet-Seite. Neben der Besucheranzahl ist es ebenfalls wichtig zu messen und auszuwerten, wie viele Anfragen und Umsätze daraus generiert werden können. Damit ist die Quote zwischen Anzahl der Besucher und erfolgter Anfragen gemeint. Hier spricht man von der sogenannten Konversionsrate.

Involva: Wenn diese Daten vorhanden sind, was sind dann die nächsten Schritte?
Eike Diestelkamp: In der Regel ist es notwendig, zunächst die Anzahl der Besucher zu steigern. Einfachste Maßnahme dafür ist das Suchmaschinenmarketing. Die Konversionsrate muss beobachtet werden, weil man sonst unnötig viel Geld in Suchmaschinenmarketing investiert. Hier sind es oft Kleinigkeiten, die dazu beitragen, dass aus der gleichen Anzahl der Besucher eine höhere Anzahl an Kontakten generiert werden kann.

Involva: Mit welchem Budget muss der Unternehmer rechnen bzw. wie errechnet sich ein Budget?
Eike Diestelkamp: Um ein Budget zu planen, müssen einige Annahmen getroffen werden, die von Branche zu Branche variieren. Hier ein Beispiel für ein Maschinenbauunternehmen. Nehmen wir an, ein neuer Kunde ist ca. 1000 € wert und das Unternehmen muss fünf Anfragen bekommen, um einen neuen Kunden zu gewinnen. Dann muss die Webseite ausreichend viele Besucher haben, damit fünf Anfragen entstehen.

Involva: Wie viele Besucher müssten das sein?
Eike Diestelkamp: Wenn man pessimistisch von einer Konversionsrate von 0,1 % ausgeht, dann braucht das Unternehmen 5000 Besucher für einen neuen Kunden. Jeder Besucher ist damit 20 Cent wert. Mit Hilfe von Suchmaschinenmarketing wie zum Beispiel Google Adwords lassen sich Anzeigen auf Suchergebnisseiten schalten, die nur pro Klick und pro Besucher abgerechnet werden.

Involva: Diese Konversionsrate von 0,1 % – ist das ein realistischer Wert?
Eike Diestelkamp: Die Konversionsrate zwischen Besucher und Anfrage und zwischen Anfrage und Auftrag ist natürlich sehr branchenabhängig. Es lässt sich jedoch sagen, dass das einzusetzende Budget stark vom Markt reguliert ist, sodass der Erfolg hauptsächlich nicht von der Anzahl der Besucher, sondern von der Höhe der Konversionsrate abhängt.

Involva: Ihr Thema Suchmaschinenmarketing ist sicherlich sehr komplex. Der Rat eines Fachmannes ist gefragt, wenn aus einem Budget ein Optimum erzielt werden soll. Vielen Dank für das Gespräch!

Bielefeld, im Januar 2010

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